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Thum und Laffont gewinnen die Königsetappe der Pyrenäen

Steffen Thum (GER/34) und Rémi Laffont (FRA/27) gewinnen bei der TransPYR Mountainbike-

Rundfahrt die Königsetappe im spanischen Jaca. Nach 132km und 3.000 Höhenmeter betrug die

Siegerzeit des Mountainbike Racingteams am Ende fast sieben Stunden.

Mit dem Siegerteam aus dem Jahre 2016 war die deutsch-französische Gruppierung aus Steffen Thum und Rémi Laffont natürlich auch in diesem Jahr mit unter den Favoriten. Die beiden Langstreckenspezialisten zeigten bei ihrer erneuten Teilnahme des Rennens über die Pyrenäen eine souveräne Leistung und beendeten die Rundfahrt vom Mittelmehr über die Gebirgskette bis an den Atlantik auf dem Siegerpodest. „Das hier ist kein Standard Bikerennen, welches man mal so mitfährt. Um die Pyrenäen mit dem Mountainbike zu bewältigen muss man nicht nur treten können. Es ist eine mentale Herausforderung an dich selbst, dein Bike und auch den Teamspirit in Verbindung mit deinem Partner“, so Rémi Laffont über das siebentägige Rennen, bei welchem täglich über 100 Kilometer und 3.000 Höhenmeter auf schweren Bergpfaden zu bewältigen sind.

Thum und Laffont starteten an der Mittelmeerküsten von Roses noch verhalten und positionierten sich auf den ersten Etappen unten den Besten 10 Teams. Ab der Rennhälfte drehten die erfahrenen Weltcupprofis jedoch auf und sicherten sich auf der längsten und härtesten Etappe von Jaca nach Auritz nicht nur den Tagessieg, sondern auch ihren Platz auf dem Gesamtwertungspodest der Rundfahrt. „Man darf in solch schwerem Gelände nichts erzwingen und muss bei allem Kampfgeist der nötig ist, seine körperlichen Grenzen gut einschätzen und respektieren. Wir wussten, dass unser Tag kommen wird und dann haben wir natürlich auch zugeschlagen“, so Steffen Thum zum Tageserfolg. Dabei kamen an diesem längsten Tag die schweren Bergpässe erst gegen Ende der Etappe. Nach über 5 Stunden Rennzeit setze sich das Duo dann von seinen Konkurrenten ab und man sah Thum und Laffont im Alleingang über die letzten gut 1.000 Höhenmeter der Etappe.

Im Ziel an der Atlantikküste holten sich die Beiden mit einer konstanten Wochenleistung und dem Tageserfolg auf der Königsetappe dann zudem noch einen Platz auf dem Gesamtwertungspodium. Für das Mountainbike Racingteam ein absolut erfolgreicher Einstieg in die Etappenrennen der Sommerperiode. Der Teamkapitän kommentierte dies im Ziel in Hondarribia wie folgt: „Dieser Erfolg gibt uns wirklich Selbstvertrauen und Motivation für anstehende Aufgaben der Rennsaison. Die TransPYR ist ein megaschweres Rennen, aber auch ein wundervolles zugleich. Trotz aller Strapazen kommen wir aus dieser Woche am Ende mit mehr positiver Energie heraus, als dass sie uns Anstrengung gekostet hat“, so Thum zu den sieben Etappen mit insgesamt 800 Kilometern und über 20.000 Höhenmetern.

 

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