News 26.05.2019

Nach harter Arbeit soll das Podium folgen

Vier Wochen Aufbautraining stand an beim Mountainbike Racingteam. Integriert haben die Profis

die Deutschen Meisterschaften im Enduro und auch den Weltcup in Tschechien, Nove Mesto. Im

Juni soll sich das Ganze auszahlen, hier wollen Thum, Gegenheimer und die anderen Teammitglieder

wieder um das Weltcup-Podium mitfahren.

Ein Bundesligarennen in Heubach, ein 120 Kilometer Marathon in Willingen und Riva del Garda, die Deutschen Enduro-Meisterschaften und ein Weltcuprennen, für das Deutsche Mountainbike Racingteam ist das kein Saisonhighlight, so sieht eine Vorbereitungsphase aus. „Wir haben ganz gezielt in Kauf genommen, dass unsere Sportler in Mai nicht frisch an der Startlinie stehen. Manchmal muss man Rennen opfern, um andere gewinnen zu können. Wir wollen nicht wischiwaschi sein und im Juni wird man sehen, ob sich das ausgezahlt hat und wir wieder auf dem internationalen Siegerpodest stehen“, so Teamchefin Kerstin Thum zur Wettkampfplanung ihrer Athleten. Im Einzelnen sah das so aus, dass jeder Athlet spezielle Wettkämpfe in sein Training mit eingebaut hat. Die beiden Sprinter Simon Gegenheimer (GER/30) und Marion Fromberger (GER/18) nutzen dabei unter anderem die Deutschen Enduro Meisterschaften. Platz 14 für Gegenheimer und 11 für sein weibliches Teampendant standen zu Buche: „Enduro repräsentiert bei uns hochwertiges Technik- und Speedtraining aber auch Fun am biken. Das Ergebnis stand absolut im Hintergrund aber Top 15 für beide von uns kann sich ja sogar noch sehen lassen“, kommentiert der vierfache Deutsche Meister seinen kurzzeitigen Disziplinwechsel. Bereits kommende Woche wollen Gegenheimer und Fromberger dann zuschlagen, beim Weltcup im französischen Villard de Lans nahe Grenoble. Fromberger wird hier zum ersten Mal als Disziplinsführende an den Start eines Weltcups gehen. „Ich hab schon etwas Bammel vor dem Rennen im weißen Leadertrikot. Da kann mir mein Team so oft es mag sagen, dass ich mir absolut keinen Druck deswegen machen soll“, so die erst 18-Jährige nach ihrem Auftaktsieg in Barcelona. Die Strecke sollte aber vor allem auch Gegenheimer liegen, denn in den Alpen werden auch im Finale kurze, steile Anstiege erwartet. Auch bei den Langstreckenspezialisten im Team stand das Training im Vordergrund der vergangenen Wochen. Steffen Thum (GER/34) und Rémi Laffont (FRA/27) bereiten sich derweilen auf die Etappenrennen über die Pyrenäen und Alpen vor. Hier erwarten sie täglich über 3.000 Höhenmeter und da sie bereits die TransPYR und das AlpsEpic schon gewonnen haben, sind die Erwartungen auch dementsprechend. „Wir sollten genügend Routine haben in einer Vorbereitung auf solche Rennen. Für mich geht die Form ganz klar aufwärts, auch wenn man das bei den Trainingsumfängen am Ergebnis nicht direkt erkennt. Aber wenn man einen Crosscountry-Weltcup aus 30 Trainingsstunden heraus absolvieren kann, dann ist das kein schlechtes Vorzeichen“ so Thum, der sich beim Rennen im tschechischen Nove Mesto /CZE konstant um Position 100 aufhielt. Und dann wären da ja auch noch die nationalen Meisterschaften in Juni. Sowohl in Deutschland als auch in Israel und bei beiden Rennen möchte das Mountainbike Racingteam gerne Medaillen mit nachhause nehmen. Es wird sich also zeigen, in wie weit der Plan aufgeht, an den Zielen sollte es nicht scheitern.

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