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MARION FROMBERGER (Ger/18) gewinnt Mountainbike Weltcupauftakt

Marion Fromberger (GER/18) vom Mountainbike Racingteam schafft als 18-Jährige, wovon viele ein Sportlerleben lang träumen. In Barcelona, beim ersten Weltcup für ihr neues Profiteam, gewinnt Fromberger prompt und steht nun als Weltcup-Führende beim Weltradsportverband UCI gelistet.

Die Beschreibung „Überraschung“ wäre wohl untertrieben, wenn man vor dem Weltcupstart in Barcelona prophezeit hätte, dass Marion Fromberger heute als Führende des Mountainbike Weltcups geführt wird. Doch die Abiturientin aus Passau zeigte, dass sie es versteht, ihr Potential in Ergebnisse umzumünzen. Nach nicht einmal vier Monaten im neuen Profiteam schaffte sie mit einem Weltcupsieg das, was man als Zweijahresziel fixiert hatte. „Auch wir waren überrascht, wie schnell Marion Tips und Hilfe umsetzen kann. Marion nimmt alles was man ihr zeigt direkt auf, wirkt 24 Stunden am Tag konzentriert und in Verbindung mit großem Talent endet das eben in einer starken Form. Wir haben gehofft, dass Marion diese Entwicklung vollziehen kann, dass es aber so schnell geht, das lässt sich nicht vorhersagen“, so Teamchefin Kerstin Thum. Im Rennen selbst zeigte sich bereits am Zeitlauf, dass Frombergers Training der vergangenen Monate Früchte trägt. Sie legte mit einem sehr großen Kettenblatt direkt die schnellste Qualifikationszeit auf dem Stadtkurs in Barcelona hin. „Das hat mich selbst etwas überrascht. Ich habe mich über die Treppen rund um das Olympiagelände sehr gut gefühlt. Mein Team hat mich dann nach jedem Lauf beruhigen müssen und mich immer wieder auf das Wesentliche und meinen kraftvollen Fahrstil fokussiert. Das war der Schlüssel zum Erfolg, ich habe mir keinen Stempel von den anderen Fahrern aufdrücken lassen“, so Fromberger zu ihrer Strategie. Auf den finalen 1000 Metern zeigte sie dann genau diese Herangehensweise. Fromberger ging an der schwedischen Meisterin und später Zweitplatzierten Ella Holmegard (SWE/19) und der letztjährigen Weltcup-Gesamtsiegerin Ingrid Jacobsen (NOR/26) vorbei und setzte sich an die Spitze des Feldes. Von hier an fuhr sie speziell über die technischen Passagen ein Tempo, welches den Verfolgerinnen keine Chance mehr auf eine Konterattacke ermöglichte. So sah man im Ziel eine Überglückliche und etwas überraschte neue Weltcupführende. „Ich kann das alles noch nicht wirklich einordnen aber ich bin sehr, sehr happy. Keine Ahnung was nun alles passiert und kommt. Jetzt zählt erstmal das, was gerade ist und das ist ziemlich cool“, so Fromberger im Ziel.

 

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